Bedeutung im Detail
Der Begriff wurde 2013 von Brian Dean geprägt. Das Bild dahinter: Wer nach einem Wolkenkratzer sucht, interessiert sich nicht für das zweithöchste Gebäude. Übertragen heißt das, ein Inhalt soll nicht nur gleichwertig, sondern spürbar besser sein als bestehende Seiten zum selben Thema. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Beitrag länger, aktueller, übersichtlicher oder tiefer recherchiert ist.
Die Methode zählt zu den bekanntesten Strategien im Linkbuilding, wird aber von Fachleuten kontrovers diskutiert.
Ablauf in drei Schritten
Zuerst sucht man Inhalte zum Wunschthema, die viele Verweise erhalten haben, zum Beispiel über ein Backlink-Tool. Im zweiten Schritt entwickelt man eine verbesserte Fassung mit aktuelleren Informationen, klarerer Struktur, besseren Grafiken oder zusätzlichen Perspektiven. Im dritten Schritt kontaktiert man die Betreiber der Seiten, die auf das Original verlinken, und weist freundlich auf die neue Quelle hin.
Der Erfolg hängt stark vom Anschreiben ab. Persönliche, kurze Nachrichten mit konkretem Nutzen erzielen mehr Rückmeldung als Massen-Mails.
Bedeutung für SEO
Wird die Methode gut umgesetzt, entstehen Verweise aus thematisch passendem Umfeld, und der Inhalt kann zugleich selbst zum Rankingkandidaten werden. Zugleich ist sie aufwendig, und die Erfolgsquote bei Anschreiben ist begrenzt, weil viele Betreiber ihre Links nicht ändern. Wer nicht warten möchte, ergänzt die Methode mit Backlinks aus Redaktionsportalen. Allgemeine Verfahren beschreibt der Ratgeber Backlinks aufbauen.
Im Eintrag Linkbuilding finden sich weitere Strategien zum Vergleich.
Häufige Fehler
Ein Fehler ist, nur etwas länger zu schreiben und das für besser zu halten. Länge allein ist kein Qualitätsmerkmal. Ebenso wenig funktioniert die Technik bei Themen, zu denen kaum verlinkt wird. Auch standardisierte Massenanschreiben wirken oft als Spam und schaden dem Ruf. Wer die Methode nutzt, sollte vorab prüfen, ob für den Inhalt tatsächlich eine Nachfrage besteht.