Zweck und Funktion
Das alt-Attribut ersetzt ein Bild, wenn es nicht angezeigt werden kann: bei langsamer Verbindung, im Textbrowser oder beim Vorlesen durch assistive Technik. Blinde und sehbehinderte Menschen erfahren so, was das Bild zeigt. Die Beschreibung ist daher zuerst ein Mittel der Barrierefreiheit.
Suchmaschinen lesen den Text zusätzlich aus, um den Bildinhalt und den Kontext zu verstehen, was für die Bildersuche eine Rolle spielt.
Auch rechtlich und gesellschaftlich gewinnt Barrierefreiheit an Gewicht. Wer Bilder sorgfältig beschreibt, erreicht damit mehr Menschen und erfüllt nebenbei Anforderungen, die Behörden und Auftraggeber zunehmend stellen. Der Nutzen für Suchmaschinen kommt gewissermaßen on top.
Auch rechtlich und gesellschaftlich gewinnt Barrierefreiheit an Gewicht. Wer Bilder sorgfältig beschreibt, erreicht damit mehr Menschen und erfüllt nebenbei Anforderungen, die Behörden und Auftraggeber zunehmend stellen. Der Nutzen für Suchmaschinen kommt gewissermaßen on top.
Gute Beschreibungen verfassen
Ein guter Alt-Text beschreibt knapp und sachlich, was auf dem Bild zu sehen ist und welche Funktion es im Text erfüllt. „Rotes Fahrrad lehnt an einer Backsteinmauer“ ist besser als „Fahrrad“ oder eine Aufzählung von Suchwörtern. Als Faustregel genügen ein bis zwei Sätze.
Rein dekorative Bilder erhalten ein leeres alt-Attribut, damit Screenreader sie überspringen. Bei Bildern mit Text, etwa Grafiken, sollte der enthaltene Text wiedergegeben werden.
Bedeutung für SEO
Der Alt-Text hilft Google, Bilder thematisch einzuordnen, und ist ein Baustein der Optimierung für die Bildersuche. Wird ein Bild als Link genutzt, dient der Alt-Text zudem als Ankertext des Links, vergleichbar mit einem normalen Ankertext. Er ist darüber hinaus Teil eines vollständigen SEO-Checks der Onpage-Elemente.
Ein passender Dateiname, umgebender Text und eine Bildunterschrift unterstützen die Einordnung zusätzlich.
Typische Fehler
Häufig bleibt das Attribut leer oder enthält nur den Dateinamen wie „IMG_2043“. Das andere Extrem ist das Vollstopfen mit Begriffen, was als Spam gilt und Screenreader-Nutzer stört. Auch Redundanz kommt vor: Beginnt der Text mit „Bild von“, ist das überflüssig, denn Hilfstechnik kündigt Bilder ohnehin an.
Zu vermeiden ist ebenso, dieselbe Beschreibung für viele unterschiedliche Bilder zu verwenden. Jede Abbildung verdient eine eigene Beschreibung.