Bedeutung im Detail
Im Gegensatz zu einem Link auf die Startseite führt ein Deeplink an eine spezifische Adresse, etwa einen Ratgeber, eine Produktseite oder eine Kategorie. Der Begriff wird auch in der App-Entwicklung verwendet, wo er direkt in einen bestimmten Bereich einer Anwendung führt. Im SEO-Kontext meint er jedoch den Verweis auf Unterseiten.
Ob ein Link ein Deeplink ist, zeigt sich an der URL: Alles, was über den Domainnamen hinausgeht, gilt als tiefer liegend.
Warum Deeplinks wichtig sind
Unterseiten sind es meist, die für konkrete Suchanfragen ranken. Erhalten sie selbst Verweise, wächst ihre Chance auf eine gute Platzierung. Ein Profil, das fast nur Startseiten-Links aufweist, wirkt unausgewogen, weil Nutzer in der Praxis überwiegend auf einzelne Inhalte verweisen, die ihnen gefallen haben. Deeplinks gelten deshalb als Zeichen eines natürlich gewachsenen Linkprofils.
Zudem unterstützen sie Besucher dabei, direkt das Gesuchte zu finden, was Absprungraten senken kann.
Bedeutung für SEO
Beim Linkaufbau lohnt es sich, Verweise auf wichtige Rankingziele zu verteilen: Startseite, Dienstleistungs- oder Produktseiten und gut gemachte Ratgeber. Ein praktischer Ansatz ist, Platzierungen auf Inhalte zu lenken, die bereits auf Seite zwei der Suchergebnisse stehen und einen Schub benötigen. Beim Einkauf sollte die Zielseite im Voraus festgelegt werden, wie bei Backlinks mit frei wählbarer Zielseite möglich.
Intern verteilt man Gewicht über eine durchdachte Struktur. Der Ratgeber interne Verlinkung zeigt, wie sich Unterseiten gegenseitig stützen.
Häufige Fehler
Zu den Fehlern gehört, alle Verweise auf eine einzige Unterseite zu lenken, was wiederum unnatürlich aussieht. Ebenso ungünstig ist es, auf Seiten zu verlinken, die mit noindex versehen sind oder per Weiterleitung auf andere Ziele führen. Auch Links auf Seiten mit dünnem Inhalt verschenken Potenzial, weil die Zielseite Besucher nicht überzeugt.