Bedeutung im Detail
Der Name geht auf Larry Page zurück und verweist zugleich auf das englische „Page“ für Seite. Die Gründer von Google beschrieben das Verfahren Ende der 1990er-Jahre in ihrer Forschung. Die Grundidee: Eine Seite ist wichtig, wenn andere wichtige Seiten auf sie verlinken. Jeder Link wirkt wie eine Stimme, deren Gewicht von der Stimmgeberin selbst abhängt.
Mathematisch lässt sich das als Verteilung von Wahrscheinlichkeit in einem Netz aus Seiten beschreiben, das ein gedachter Besucher zufällig durchwandert.
Wie er sich verändert hat
Bis 2016 war in Browser-Erweiterungen ein öffentlich sichtbarer Wert von 0 bis 10 verfügbar, die Google Toolbar. Diese Anzeige wurde eingestellt. Google hat jedoch bestätigt, dass PageRank als ein Signal unter vielen intern weiterhin eine Rolle spielt. Das heutige Ranking berücksichtigt zahlreiche weitere Faktoren wie Inhalt, Nutzerabsicht und Seitenqualität, die Gewichtung der einzelnen Signale ist nicht öffentlich.
Aus dem Konzept entstanden Drittanbieter-Kennzahlen wie Page Authority oder Citation Flow, die Ähnliches schätzen sollen.
Bedeutung für SEO
Aus dem Prinzip folgt, was viele unter Linkjuice verstehen: Links geben Gewicht weiter, und starke Seiten geben mehr weiter. Deshalb zählt bei Linkquellen nicht nur die Anzahl, sondern auch, wie stark die verlinkende Seite selbst vernetzt ist. Auch interne Links verteilen Gewicht innerhalb der Website, weswegen eine durchdachte Struktur wichtig ist, wie es der Ratgeber interne Verlinkung beschreibt.
Wer Autorität über externe Verweise aufbauen möchte, kann Backlinks von starken Seiten kaufen und auf thematische Passung achten.
Häufige Missverständnisse
Oft wird behauptet, der PageRank sei abgeschafft. Das trifft nur auf die öffentliche Anzeige zu. Ein weiteres Missverständnis ist die Annahme, jeder Link teile sein Gewicht gleichmäßig und verlustfrei weiter. Die genauen Details sind nicht bekannt und werden von Google weiterentwickelt. Schließlich gilt: Ein hoher Wert auf dem Papier ersetzt keine nützlichen Inhalte.